Russlands Reaktion auf Polen
Moskau, 13. Januar (Hibya) – Das russische Außenministerium bestellte den polnischen Botschafter in Moskau, Krzysztof Krajewski, ins Ministerium ein und sprach eine Warnung im Zusammenhang mit dem russischen Archäologen Aleksandr Butyagin aus, der im Dezember 2025 in Warschau festgenommen wurde.
Das russische Außenministerium bestellte den polnischen Botschafter in Moskau, Krzysztof Krajewski, ein und legte Protest im Zusammenhang mit dem russischen Archäologen Aleksandr Butyagin ein, der im Dezember 2025 in Warschau festgenommen wurde.
Das Ministerium erklärte, die von den Behörden in Kiew gegen Butyagin erhobenen Vorwürfe stünden im Zusammenhang mit seinen wissenschaftlichen Tätigkeiten auf der Krim und seien daher unbegründet; zudem zeige die Entscheidung von Interpol, dem Ersuchen der Ukraine nicht nachzukommen, sowie die Tatsache, dass Butyagin vor seiner Festnahme frei in europäische Länder reisen konnte, die Politisierung der Verfolgung.
Ferner wurde darauf hingewiesen, dass Butyagin, ein weltweit bekannter Archäologe und Mitarbeiter des Staatlichen Eremitage-Museums, seine Arbeiten auf der Kertsch-Halbinsel mit Genehmigung aller zuständigen Behörden durchgeführt habe und die gefundenen Artefakte dem Ostkrim-Museumsreservat übergeben worden seien.
Das Außenministerium forderte die sofortige Freilassung des Archäologen Butyagin.
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell