Lazzarini: Ein neuer Schritt im Muster bewusster Gleichgültigkeit wurde unternommen
New York, 15. Januar (Hibya) – Der Generalkommissar des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästinaflüchtlinge (UNRWA), Philippe Lazzarini, erklärte, dass ein neuer Schritt im Muster bewusster Gleichgültigkeit gegenüber dem Völkerrecht und den Vereinten Nationen unternommen worden sei.
Der UNRWA-Generalkommissar Lazzarini sagte, es sei ein neuer Schritt im Muster bewusster Gleichgültigkeit gegenüber dem Völkerrecht und den Vereinten Nationen erfolgt.
Er erklärte, dass israelische Kräfte ein UNRWA-Gesundheitszentrum in Ostjerusalem durchsucht hätten und betonte, dass es sich um eine Einrichtung der Vereinten Nationen handle.
Lazzarini fügte hinzu, dass die israelischen Behörden anschließend die Schließung des Zentrums für 30 Tage angeordnet hätten, wodurch palästinensischen Flüchtlingen der Zugang zu grundlegenden Gesundheitsdiensten verwehrt werde.
Gleichzeitig sei geplant, in den kommenden Wochen die Wasser- und Stromversorgung von UNRWA-Einrichtungen zu unterbrechen, und er fuhr fort:
„Diese Situation ist eine direkte Folge der im Dezember vom israelischen Parlament verabschiedeten Gesetzgebung, die die bestehenden, 2024 erlassenen Anti-UNRWA-Gesetze weiter verschärft. Die jüngste Entscheidung des Internationalen Gerichtshofs hat erneut bestätigt, dass der Staat Israel nach internationalem Recht verpflichtet ist, die Tätigkeiten der UNRWA zu erleichtern – und nicht zu behindern oder zu verhindern.“
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell