Lazzarini: Das Westjordanland erlebt die schwerste humanitäre Krise seit 1967
New York, 23. Januar (Hibya) – Der Generalkommissar des UN-Hilfswerks für Palästinaflüchtlinge (UNRWA), Philippe Lazzarini, erklärte, dass das besetzte Westjordanland die schwerste humanitäre Krise seit 1967 erlebt.
UNRWA-Generalkommissar Lazzarini erklärte, dass das besetzte Westjordanland seit 1967 mit seiner schwersten humanitären Krise konfrontiert ist.
Lazzarini wies darauf hin, dass seit Beginn der israelischen Militäroperation „Eiserne Mauer“ ein Jahr vergangen sei und 33.000 Menschen aus den palästinensischen Flüchtlingslagern im Norden zwangsweise vertrieben wurden. Er sagte: „Gleichzeitig zerstören israelische Kräfte große Teile der Lager und verringern damit die Chancen dieser Gemeinschaften auf Erholung.“
Lazzarini betonte, dass UNRWA-Teams vor Ort neu vertriebene palästinensische Flüchtlinge unterstützen, die weiter in die Armut gedrängt werden und keine tragfähigen Alternativen für Gesundheitsversorgung, Bildung und soziale Hilfe haben, und fügte hinzu: „UNRWA arbeitet. Um dies fortzusetzen, benötigen wir jedoch eine kontinuierliche politische und finanzielle Unterstützung der Mitgliedstaaten.“
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell