Alarm bei anhaltendem Husten: Lungenentzündung könnte hinter dem Anstieg in der Türkei stehen
Die Fachärztin für Kinderheilkunde Dr. Selin Kuzucu warnte Familien vor einem „anhaltenden Husten“, der mit der Grippe verwechselt werden kann und wochenlang anhält. Sie betonte, dass ein länger als 2–3 Wochen andauernder, anfallsartiger Husten, der von Symptomen wie Erbrechen oder Zyanose begleitet wird, mit einer Lungenentzündung zusammenhängen kann, und riet: „Suchen Sie unverzüglich ärztliche Hilfe“.
Dr. Kuzucu vom Krankenhaus Güven erklärte, dass Husten bei Kindern oft mit einer einfachen Infektion beginnt und sich in der Regel innerhalb weniger Wochen zurückbildet. Hält er jedoch länger als 2–3 Wochen an oder verschlimmert sich, könne dies auf eine ernstere Erkrankung hinweisen.
„Bei einer Lungenentzündung kann der Husten mit Fieber und Atemnot einhergehen“
Sie hob die Bedeutung der Differenzialdiagnose hervor und nannte als häufigste Ursachen Lungenentzündung, Asthma und Bronchiolitis.
„Asthma zeigt sich nicht nur durch pfeifende Atmung“
Asthma könne bei Kindern übersehen werden, wobei Husten manchmal das einzige Symptom sei.
„Es gibt Hinweise auf einen Anstieg der Lungenentzündungsfälle“
Aktuelle Daten deuteten auf eine Zunahme der Lungenentzündungen in der Türkei hin; Impfungen seien der wirksamste Schutz.
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell