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Der Facharzt für Innere Medizin Dr. Burak Uzel erläuterte die Entwicklungen rund um den „Krebspräventionsimpfstoff“ NOUS-209, der die Krebsentwicklung bereits in einem frühen zellulären Stadium stoppen soll und großes Interesse in der medizinischen Fachwelt geweckt hat. Diese Arbeit, die Menschen mit genetischer Krebsveranlagung Hoffnung gibt, wird als bahnbrechender Schritt in der Onkologie bewertet.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Impfstoffen, die auf Virusinfektionen abzielen, richtet sich NOUS-209 direkt gegen den Prozess der Krebsentstehung und gilt als einer der ersten Impfstoffkandidaten zur Prävention von durch genetische Mutationen verursachten Krebserkrankungen. Dr. Uzel betonte, dass dieser Ansatz einen Wendepunkt in der Medizingeschichte darstellt.

Uzel wies darauf hin, dass die meisten krebsbezogenen Impfstoffe bislang auf die Prävention virusbedingter Erkrankungen wie HPV oder Hepatitis B ausgerichtet waren, während NOUS-209 darauf abzielt, den Weg zur Krebsentstehung bei genetisch prädisponierten Personen direkt zu blockieren. Dr. Uzel sagte: „Zum ersten Mal wird angestrebt, eine Immunantwort gegen den durch genetische Schäden in den körpereigenen Zellen entstehenden Krebsprozess zu erzeugen. In Zukunft bewegen wir uns auf ein Gesundheitssystem zu, in dem solche Impfstoffe ebenso breit eingesetzt werden wie Grippeimpfstoffe.“

Berichten zufolge konzentrieren sich die Studien insbesondere auf das Lynch-Syndrom, eine erbliche genetische Erkrankung, die Betroffene einem hohen Risiko für verschiedene Krebsarten aussetzt, insbesondere für Darm- und Gebärmutterkrebs.

Nach Angaben aus klinischen Studien enthält der Impfstoff etwa 209 verschiedene Antigene, die die in Krebszellen beobachteten Veränderungen nachahmen. Der Impfplan besteht aus zwei Dosen im Abstand von zwei Monaten und zielt darauf ab, Zellen mit „Mikrosatelliteninstabilität“ (MSI) zu beseitigen, bevor die Krebsentstehung beginnt. In dieser Hinsicht bietet NOUS-209 einen proaktiven Ansatz, der auf die Prävention von Krebs statt auf dessen Behandlung ausgerichtet ist.

Unter Betonung der Bedeutung des Konzepts der „Primärprävention“ über die Früherkennung hinaus erklärte Dr. Burak Uzel, dass Personen mit einer familiären Vorgeschichte von Darm- oder Gebärmutterkrebs in jungen Jahren für das Lynch-Syndrom sensibilisiert werden sollten.

Dr. Burak Uzel ist als Facharzt für Innere Medizin am Medicana-Krankenhaus Ataköy tätig und fungiert zugleich als Wissenschaftlicher Direktor (CSO) von Virasoft, einem Unternehmen, das im Bereich der digitalen Pathologie und der künstlichen Intelligenz arbeitet. Dr. Uzel möchte das Gesundheitsbewusstsein in der Gesellschaft stärken, indem er aktuelle medizinische Entwicklungen über digitale Plattformen teilt.

Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell

 

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