Euro nahe dem höchsten Stand seit vier Jahren vor dem EZB-Zinsentscheid
Istanbul, 2. Februar (Hibya) – Der Euro hat sich Anfang Februar kaum verändert und hält sich um 1,185 US-Dollar, womit er nahe dem in der vergangenen Woche erreichten Vierjahreshoch von 1,20 US-Dollar gehandelt wird.
Die Märkte erwarten, dass die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag die Zinssätze unverändert lässt und damit die jüngste Entscheidung der US-Notenbank (Fed) bekräftigt, da die Währungshüter die Auswirkungen eines schwachen US-Dollars und günstiger chinesischer Importe auf den Inflationsausblick bewerten.
Die EZB hält ihre Geldpolitik seit Juni unverändert, und die Anleger rechnen angesichts der Widerstandsfähigkeit der Wirtschaft im Euroraum und einer Inflation nahe dem Zielwert in den kommenden Monaten nicht mit wesentlichen Änderungen.
Obwohl die Verantwortlichen erklären, die Politik befinde sich in einem „guten Zustand“, zeichnen sich am Horizont Risiken ab. In der vergangenen Woche warnte EZB-Ratsmitglied Martin Kocher, dass eine weitere Aufwertung des Euro die Zentralbank dazu veranlassen könnte, die Zinssenkungen wieder aufzunehmen.
Sein Kollege François Villeroy de Galhau erklärte unterdessen, dass die jüngste Abschwächung des Dollars einer der zentralen Faktoren sei, die die künftige geldpolitische Ausrichtung der EZB prägen.
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell