EU gewährt Hilfe für Myanmar und Rohingya-Flüchtlinge
Brüssel, 30. Januar (Hibya) – Die Europäische Kommission hat ein neues humanitäres Hilfspaket für das Jahr 2026 für die von den Konflikten in Myanmar Betroffenen sowie für Rohingya-Flüchtlinge in der Region, insbesondere in Bangladesch, bereitgestellt.
Die Europäische Kommission stellte insgesamt 63 Millionen Euro an humanitärer Hilfe zur Unterstützung der von den anhaltenden bewaffneten Konflikten in Myanmar betroffenen Bevölkerung sowie der in den Nachbarländern lebenden Rohingya-Flüchtlinge bereit.
Die Unterstützung wurde als Teil des ersten EU-Hilfspakets für Süd- und Südostasien für das Jahr 2026 angekündigt.
Von den für Myanmar vorgesehenen 38,6 Millionen Euro sollen die Mittel unter anderem für Nahrungsmittelhilfe, Unterkünfte, sauberes Wasser und Sanitärversorgung, Gesundheitsdienste, Aufklärung über Minengefahren sowie Bildung in Notsituationen verwendet werden. Die für Bangladesch bereitgestellten 23,4 Millionen Euro werden rund 1,2 Millionen Rohingya-Flüchtlinge und aufnehmende Gemeinden, insbesondere in Cox’s Bazar, unterstützen.
Entsprechend dem regionalen Bedarf wurden zusätzlich 1 Million Euro für lebensrettende Hilfe für Flüchtlinge und aufnehmende Gemeinden in Indien, Indonesien, Malaysia und Thailand bereitgestellt.
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell