Lahbib: Zivilisten können nicht weiter den Preis zahlen
Brüssel, 13. August (Hibya) - Die Hohe Vertreterin der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik, Hadja Lahbib, teilte mit, dass in der sudanesischen Stadt El Obeid 563.000 Zivilisten festsitzen und 105.000 Menschen bereits zuvor vertrieben worden seien.
Lahbib erklärte, dass Tankstellen, Märkte und Krankenhäuser in der Stadt von Angriffen betroffen seien, und sagte: „Alle diese Einrichtungen stehen unter dem Schutz des Völkerrechts“.
Lahbib betonte, dass El Obeid nicht zu einer Wiederholung dessen werden dürfe, was in El Fasher geschehen sei, und sagte: „El Obeid darf nicht zu einem weiteren El Fasher werden. Zivilisten können nicht weiter den Preis zahlen“. Lahbib wies zudem auf die Bedeutung der Partnerschaft zwischen der Afrikanischen Union und der Europäischen Union für den Schutz der Zivilbevölkerung hin.
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell