Führer fordern dringende Diplomatie für die Straße von Hormus
Ottawa, 17. April (Hibya) - Die Staats- und Regierungschefs Kanadas, Frankreichs und des Vereinigten Königreichs forderten koordinierte diplomatische Maßnahmen angesichts der Sicherheitsrisiken in der Straße von Hormus und deren Auswirkungen auf Energieflüsse und globale Lieferketten.
Der kanadische Premierminister Mark Carney, der französische Präsident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Keir Starmer erörterten die Entwicklungen rund um die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Seewege im Nahen Osten.
In den Gesprächen wurde auf den Druck hingewiesen, den die Sicherheitsrisiken im Gebiet auf die globalen Energiemärkte, den Seeverkehr und die Lieferketten ausüben. Die Führer waren sich einig, dass die Spannungen nicht ein Niveau erreichen dürfen, das den internationalen Handel bedroht.
In der Erklärung wurde zudem der Waffenstillstand zwischen Israel und dem Libanon begrüßt und die Ankündigung Irans zur Wiederöffnung der Meerenge zur Kenntnis genommen.
Kanada betonte seine volle Solidarität mit den Golfstaaten angesichts der jüngsten Angriffe und wirtschaftlichen Belastungen und unterstützte die diplomatischen Initiativen Frankreichs und des Vereinigten Königreichs zur Gewährleistung einer sicheren Durchfahrt.
Die Führer unterstrichen die Notwendigkeit, die internationale Koordination zu verstärken, um die Stabilität in der Straße von Hormus zu gewährleisten.
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell