Deniz polisinden Adalar çevresinde 'deniz taksi' denetimi

Die EU und ihre 27 Mitgliedstaaten sind Berichten zufolge der weltweit größte Anbieter humanitärer Hilfe für von Katastrophen betroffene Bevölkerungsgruppen.

Nach Angaben der EU wurden 2025 40 Prozent der weltweiten humanitären Hilfe von der EU und ihren Mitgliedstaaten bereitgestellt. Der EU-Haushalt für humanitäre Hilfe im Jahr 2026 beläuft sich demnach auf 1,9 Milliarden Euro.

Während für 2026 weltweit mit 239 Millionen Menschen gerechnet wird, die humanitäre Hilfe benötigen, wurde darauf hingewiesen, dass Ende 2025 weltweit jeder 70. Mensch gewaltsam vertrieben war und die Gesamtzahl der gewaltsam Vertriebenen 117,8 Millionen erreicht hatte.

Zu den wichtigsten Zielen der humanitären Hilfe der EU gehören die Rettung von Menschenleben, die Verhinderung und Linderung menschlichen Leids sowie der Schutz der Menschenwürde. Die Hilfe richtet sich an Menschen, die von Hunger und Mangelernährung betroffen sind, an Flüchtlinge und Binnenvertriebene, an Opfer bewaffneter Konflikte sowie an Menschen, die ihr Zuhause oder ihre Lebensgrundlage verloren haben.

Die humanitären Hilfsmaßnahmen der EU werden in Krisengebieten wie Gaza, Syrien, Sudan, Südsudan, Ukraine, der Sahelzone, Jemen, Myanmar, der Demokratischen Republik Kongo, Afghanistan und Haiti fortgesetzt.

Die von der EU finanzierte humanitäre Hilfe wird vor Ort über mehr als 200 Partnerorganisationen bereitgestellt, darunter Organisationen der Vereinten Nationen, die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung sowie internationale und nationale Nichtregierungsorganisationen.

Die Hilfsleistungen umfassen Ernährungssicherheit, Ernährungsunterstützung, medizinische Notfallversorgung, Wasser und Sanitärversorgung, Unterkünfte, Schutz vor körperlichen und psychischen Schäden, Bildung in Notsituationen sowie Bargeldhilfen.

Es wurde betont, dass die humanitären Hilfsmaßnahmen der EU auf den Grundsätzen der Menschlichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit und Unparteilichkeit beruhen. Die Hilfe wird bedarfsorientiert und unabhängig von Rasse, ethnischer Zugehörigkeit, Religion, Geschlecht, Alter, Nationalität oder politischer Zugehörigkeit geleistet.

Während das humanitäre Völkerrecht den Schutz von Zivilisten, medizinischem Personal und humanitären Helfern gewährleistet, wurde darauf hingewiesen, dass diese Regeln in Konfliktgebieten zunehmend verletzt werden.

Berichten zufolge war 2024 das tödlichste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen für humanitäre Helfer. In diesem Zeitraum wurden 387 Helfer getötet, 308 verletzt und 138 entführt.

Im Jahr 2025 wurden demnach 350 humanitäre Helfer getötet, 322 verletzt und 235 entführt.

Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell

 

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