Cooper: Im Sudan sind zu viele Menschen ums Leben gekommen
London, 19. Juni (Hibya) - Die britische Außenministerin Yvette Cooper äußerte tiefe Besorgnis über Berichte über einen geplanten Militärangriff auf die sudanesische Stadt El Obeid und forderte die Rapid Support Forces (RSF) zum Rückzug auf.
Mit Blick auf das Ausmaß der humanitären Krise im Sudan und die militärischen Aktivitäten in El Obeid betonte die britische Außenministerin Yvette Cooper, dass alle Parteien die Kämpfe einstellen müssten.
Cooper erklärte, die RSF müssten ihre Militäroperationen beenden, und sagte: „Berichte über einen bevorstehenden groß angelegten Angriff auf El Obeid sind äußerst besorgniserregend. Die RSF müssen sich unverzüglich zurückziehen.“
Cooper bekräftigte ihren Aufruf zum Schutz der Zivilbevölkerung und zur Öffnung humanitärer Korridore und sagte: „Alle Parteien müssen dringend deeskalieren, den Zivilisten eine sichere Ausreise ermöglichen und sicherstellen, dass lebenswichtige Hilfe die Bedürftigen erreicht.“
Cooper schloss ihre Erklärung mit den Worten: „Im Sudan sind zu viele Menschen ums Leben gekommen. Dieser Angriff muss sofort gestoppt werden.“
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell