UN OCHA: Sicherheitskrise im Sudan betrifft weiterhin Zivilisten
Khartum, 23. April (Hibya) – Das Büro der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) berichtete, dass die zunehmende Unsicherheit in der Region Darfur im Sudan weiterhin Zivilisten betrifft.
In einer Erklärung des UN-Büros für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) wurden Bewertungen zur humanitären Lage im Sudan abgegeben.
In der Erklärung hieß es, dass „die zunehmende Unsicherheit in der Region Darfur im Sudan weiterhin schwerwiegende Auswirkungen auf Zivilisten hat“.
Weiter wurde berichtet, dass „am 21. April die Stadt Um Dukhn im Bundesstaat Zentral-Darfur durch einen Drohnenangriff getroffen wurde, wobei mehr als 10 Zivilisten getötet und viele weitere verletzt wurden“.
Trotz der Herausforderungen gehen die humanitären Hilfsmaßnahmen weiter, wobei betont wurde, dass „die Vereinten Nationen und ihre Partner weiterhin auf die Bedürfnisse im gesamten Sudan reagieren“.
Die Erklärung verwies auch auf die Arbeit der Weltgesundheitsorganisation und stellte fest, dass „eine sechstägige Impfkampagne die Hälfte erreicht hat und darauf abzielt, mehr als 80.000 Kinder im Alter von 1 bis 5 Jahren in West-Darfur zu erreichen“.
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell