UN: Klimachaos schreibt die Regeln des Wetters neu
New York, 23. März (Hibya) - Die Vereinten Nationen betonten in einer Erklärung zum Weltmeteorologietag, dass der Klimawandel extreme Wetterereignisse verstärkt und dass verlässliche wissenschaftliche Daten die erste Verteidigungslinie darstellen.
In ihrer Erklärung zum Weltmeteorologietag 2026 teilten die Vereinten Nationen mit, dass der Klimawandel zu häufigeren und zerstörerischeren extremen Wetterereignissen führt, und betonten, dass „genaue und zuverlässige wissenschaftliche Erkenntnisse die erste Verteidigungslinie sind“.
UN-Generalsekretär Antonio Guterres erklärte, dass hinter Wettervorhersagen Millionen von Beobachtungen und Tausende von Prozessoren stehen und diese Daten über ein globales Netzwerk, das von der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) koordiniert wird, geteilt werden. Guterres sagte: „Daten aus Satelliten, Wetterballons, Ozeanbojen und abgelegenen Stationen werden in allen Bereichen genutzt – vom täglichen Leben bis hin zu wirtschaftlichen Entscheidungen in Milliardenhöhe.“
Guterres fügte hinzu, dass die Beobachtungs- und Vorhersagesysteme der WMO die Grundlage der Volkswirtschaften bilden und Frühwarnsysteme Millionen von Menschenleben gerettet haben, und erklärte, dass der Weltmeteorologietag eine Gelegenheit sei, „die Arbeit der WMO-Gemeinschaft zum Schutz der Gesellschaften heute und zum Aufbau von Widerstandsfähigkeit für morgen zu würdigen“.
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell