Türk: Der Iran muss die Anwendung der Todesstrafe einstellen
New York, 5. August (Hibya) – Der Hohe Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte, Volker Türk, erklärte, dass seit dem 19. März im Iran mindestens 56 Menschen wegen Vorwürfen im Zusammenhang mit der nationalen Sicherheit hingerichtet worden seien, und äußerte tiefe Besorgnis über anhaltende Mängel bei fairen Gerichtsverfahren und rechtsstaatlichen Garantien.
UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk veröffentlichte eine Erklärung zu den seit dem 19. März im Iran vollstreckten Hinrichtungen aufgrund von Anklagen im Zusammenhang mit der nationalen Sicherheit. Er erklärte, dass mindestens 56 Menschen hingerichtet worden seien, und äußerte seine Besorgnis über das Fehlen fairer Gerichtsverfahren und rechtlicher Garantien.
Türk sagte: „Seit dem 19. März wurden mindestens 56 Menschen wegen Vorwürfen im Zusammenhang mit der nationalen Sicherheit hingerichtet. Ich bin zutiefst besorgt über die anhaltenden Mängel in Bezug auf faire Gerichtsverfahren und rechtsstaatliche Garantien.“
Mit Blick auf die iranischen Behörden erklärte Türk: „Ich fordere die Behörden auf, die Anwendung der Todesstrafe einzustellen und Schritte zu ihrer vollständigen Abschaffung einzuleiten.“
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell