Sybiha: Russlands Terror gegen den Schwarzmeer-Seekorridor hat keinerlei Rechtfertigung
Kiew, 25. Juli (Hibya) – Der ukrainische Außenminister Andrii Sybiha erklärte zu den russischen Angriffen auf den Schwarzmeer-Seekorridor, dass Moskaus Rechtfertigungen für diese Angriffe eine bewusste Lüge seien.
Der ukrainische Außenminister Andrii Sybiha äußerte sich zu den russischen Angriffen auf Hafeninfrastruktur und zivile Schiffe sowie zu deren Auswirkungen auf die globale Ernährungssicherheit.
Sybiha wies die russischen Behauptungen über die Gründe der Angriffe zurück und sagte: „Russlands Terror gegen den Schwarzmeer-Seekorridor ist weder eine 'Antwort' noch eine 'Vergeltung' für irgendetwas. Glauben Sie nicht der falschen Darstellung, wonach die russischen Angriffe durch ukrainische Aktionen an anderen Orten ausgelöst worden seien. Das ist eine bewusste Lüge.“
Zur Geschichte dieser Terrorkampagne erklärte Sybiha: „Russlands Terrorkampagne gegen zivile Schiffe begann nicht erst im Juli 2026. Seit 2022 greift Moskau systematisch ukrainische Häfen, Infrastruktur, Agrarexporte, zivile Schiffe, Besatzungen und Getreidelager an.“
Zu den Folgen der Angriffe sagte Sybiha: „Seit 2022 haben russische Angriffe 1.054 Hafeninfrastruktureinrichtungen beschädigt oder zerstört, 232 zivile Schiffe getroffen und 307 Zivilisten getötet oder verletzt. Für diesen Terror gibt es keinerlei 'Entschuldigung', 'Grund' oder 'Rechtfertigung'.“
Abschließend betonte Sybiha die Bedeutung des Schwarzmeer-Seekorridors: „Der ukrainische Seekorridor ist eine lebenswichtige Lebensader für die globale Ernährungssicherheit. Seit seiner Inbetriebnahme im September 2023 wurden über ihn 208,9 Millionen Tonnen Fracht – darunter 123,8 Millionen Tonnen Getreide – in mehr als 55 Länder transportiert und damit Millionen Familien versorgt. Genau das ist das Ziel Russlands.“
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell