Deniz polisinden Adalar çevresinde 'deniz taksi' denetimi

Laut Sicherheitsquellen führt die syrische Regierung im Rahmen der Vereinbarung vom 10. März seit rund zehn Monaten politische Verhandlungen auf verschiedenen Ebenen, um einen konfliktfreien Abzug von PKK/YPG aus den Stadtteilen Scheich Maksud und Aschrafija in Aleppo zu erreichen.

Den Quellen zufolge habe die Organisation in diesem Prozess „am Verhandlungstisch Zeit gewinnen wollen, während sie vor Ort durch Angriffe auf das Stadtzentrum von Aleppo weiterhin für Destabilisierung gesorgt hat“.

In der Erklärung wurde darauf hingewiesen, dass die faktische Teilung Aleppos nicht nur die Sicherheit und Stabilität, sondern auch die wirtschaftliche Entwicklung bedrohe. Nach Angriffen von PKK/YPG-Elementen auf Kontrollpunkte des syrischen Innenministeriums sei die Spannung in der Region ab dem 5. Januar 2026 erneut gestiegen.

Angesichts der Entwicklungen wurde mitgeteilt, dass das syrische Verteidigungsministerium eine „begrenzte Operation“ zur Vertreibung von PKK/YPG aus den Stadtteilen Scheich Maksud und Aschrafija geplant habe. Dabei sei betont worden, dass in der Planungs- und Durchführungsphase der Schutz aller syrischen Bürger, einschließlich der Kurden, oberste Priorität hatte und äußerste Sorgfalt zur Vermeidung ziviler Opfer walten gelassen wurde.

Die Quellen erklärten, dass in diesem Rahmen über verschiedene Kanäle auch Kontakte mit den Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) aufgenommen worden seien und dass einige Personen, darunter SDF-Oberbefehlshaber Mazlum Abdi sowie Ilham Ahmed, Ko-Vorsitzende der Abteilung für Auswärtige Beziehungen der Autonomen Verwaltung von Nord- und Ostsyrien, eine kompromissbereite Haltung gezeigt hätten.

Berichten zufolge wurden in den ersten Phasen der Operation die äußeren Viertel von Scheich Maksud ohne größere Gefechte von YPG-Elementen gesäubert. Nach der Räumung von Aschrafija und der Einkesselung von Scheich Maksud seien jedoch von der Kandil-Führung Anweisungen an die Elemente vor Ort ergangen, „standzuhalten und zu kämpfen“. In der Erklärung wurde betont, dass „die Verantwortung für alle Verluste infolge der Entscheidung der PKK, die Konfrontation der Einigung vorzuziehen, bei Kandil liegt“.

Weiter hieß es, dass die PKK in kurdischen Vierteln Zivilisten als menschliche Schutzschilde einsetze und sich in einigen Gebäuden in und um Krankenhäuser niederlasse, wodurch das Leben von Patienten und Verletzten gefährdet werde. Aufgrund der Sensibilität gegenüber Zivilisten gehe die syrische Armee in diesen Gebieten vorsichtig vor, dennoch seien zahlreiche syrische Sicherheitskräfte bei Scharfschützenangriffen der Organisation aus Tunneln ums Leben gekommen.

Ferner wurde berichtet, dass der türkische Nationale Nachrichtendienst seit Beginn der Ereignisse Bemühungen um Dialog und Verständigung unternommen habe, um die Kämpfe zu beenden und die sichere Evakuierung von Zivilisten zu gewährleisten, diese Initiativen jedoch von der PKK behindert worden seien.

In der Erklärung wurde betont, dass die Versuche der PKK, die Ereignisse als „ethnischen Angriff gegen das kurdische Volk“ darzustellen, nicht der Realität entsprächen und dass es sich nicht um einen arabisch-kurdischen Konflikt handele. Das kurdische Volk sei ein grundlegender Bestandteil Syriens, und das Hauptziel bestehe darin, eine gemeinsame Zukunft auf der Grundlage von Konsens unter Beteiligung aller ethnischen und religiösen Gruppen aufzubauen.

Abschließend erklärten die Sicherheitsquellen, dass der unter der Führung des Präsidenten der Republik Türkei, Recep Tayyip Erdoğan, geführte Prozess „Terrorfreies Türkiye“ fortgesetzt werde und dass diese Ereignisse diesen Prozess nicht beeinträchtigen könnten.

Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell

 

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