Deniz polisinden Adalar çevresinde 'deniz taksi' denetimi

Aus Kahrizak südlich von Teheran an Iran International gesandte Aufnahmen zeigen zahlreiche Leichen in Leichensäcken.

Augenzeugenberichten zufolge sind vor Ort Dutzende Leichen zu sehen; zudem sollen weitere Leichen in einem nahegelegenen Industriegebäude gefunden worden sein.

Zwei Augenzeugen, die Kahrizak auf der Suche nach Angehörigen besuchten, sagten Iran International, sie hätten dort mehr als 400 Leichen gesehen.

Allein am Freitag wurden 44 Leichen in das Madani-Krankenhaus in Karaj und 36 Leichen in das Ghaem-Krankenhaus in Karaj gebracht.

Medizinische Quellen aus anderen Städten meldeten ebenfalls hohe Todeszahlen.

Frühere an Iran International gesandte Videos aus Fardis, Karaj und dem Alghadir-Krankenhaus im Osten Teherans zeigten ähnliche Szenen von am Boden liegenden Leichen und deuteten auf ein sich entwickelndes Massenmassaker hin, das nicht auf wenige Städte beschränkt ist.

Die am 8. Januar begonnene Internetabschaltung machte es unmöglich, ein vollständiges Bild der Lage zu erhalten. Dennoch weisen Umfang und Konsistenz der Berichte auf den weitverbreiteten Einsatz tödlicher Gewalt zur Zerstreuung der Proteste hin.

Die konservativsten Schätzungen gehen davon aus, dass in den vergangenen 48 Stunden mindestens 2.000 Menschen getötet wurden.

In der nördlichen Stadt Rasht sagte ein Arzt Iran International, dass allein in ein Krankenhaus mindestens 70 Leichen gebracht worden seien.

Quellen berichten von besonders intensiver Gewalt in Fardis bei Karaj und in Teilen Teherans und betonen, dass ähnliche Meldungen aus vielen Teilen des Landes eingehen, darunter aus westlichen Provinzen wie Ilam und Kermanschah.

Trotz der nahezu vollständigen Internetabschaltung erreichen Videos und Nachrichten die Öffentlichkeit weiterhin über begrenzte Kanäle, darunter Starlink-Nutzer, die sich überwiegend in großen Städten und wohlhabenderen Gegenden befinden. Dennoch sagen Journalisten, sie erhielten verlässliche Informationen über anhaltende Massenproteste im ganzen Land.

Unter den gegenwärtigen Umständen bleibt eine unabhängige Überprüfung äußerst schwierig.

Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell

 

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