Gold hielt seine zweitägigen Gewinne bei 5.000 Dollar
Istanbul, 20. Februar (Hibya) – Gold wurde am Freitag bei rund 5.000 Dollar je Unze gehandelt und behauptete seine zweitägigen Gewinne, während die Anleger geopolitische Risiken zusammen mit dem geldpolitischen Ausblick der US-Notenbank (Fed) bewerteten.
Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran verschärften sich, nachdem US-Präsident Donald Trump ein Zeitfenster von 10 bis 15 Tagen für Verhandlungen über ein Atomabkommen eingeräumt hatte, und die Vereinigten Staaten ihre größte Militärpräsenz im Nahen Osten seit der Invasion im Irak im Jahr 2003 stationierten.
Unterdessen dämpfte Fed-Vorstandsmitglied Stephen Miran die Erwartungen hinsichtlich Zinssenkungen in diesem Jahr und verwies auf stärker als erwartete Wirtschaftsdaten. Zur Unterstützung dieser Einschätzung sanken die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche auf 206.000 und unterstrichen damit die Widerstandsfähigkeit des Arbeitsmarktes. Anleger warten nun auf die Veröffentlichung des Preisindex für persönliche Konsumausgaben (PCE), der später heute bekannt gegeben wird.
Die Protokolle der Januar-Sitzung des Federal Open Market Committee (FOMC) zeigten zudem, dass die Entscheidungsträger in Bezug auf die Zinssätze uneinig sind; einige deuteten mögliche Zinserhöhungen an, falls die Inflation hoch bleibt.
Laut Analysten könnte Gold aufgrund der saisonalen Abschwächung der physischen Nachfrage in Asien infolge des chinesischen Neujahrs einen leichten Wochenverlust verzeichnen.
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell