Dollar-Index steigt auf 98 mit einem Wochenplus von 1,0%
Istanbul, 20. Februar (Hibya) - Der Dollar-Index stieg am Freitag auf 98 und verzeichnete ein Wochenplus von rund 1,0%, unterstützt durch starke US-Wirtschaftsdaten und restriktive Signale der Federal Reserve (Fed).
Am Donnerstag fielen die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf den niedrigsten Stand seit fünf Wochen, während die Geschäftsaussichten-Umfrage der Philadelphia Fed unerwartet auf ein Fünfmonatshoch sprang. Allerdings weitete sich das US-Handelsdefizit im Dezember aus und die schwebenden Hausverkäufe gingen im Januar zurück.
Die Anleger richten ihren Fokus nun auf die BIP-Zahlen für das vierte Quartal sowie auf die Verbraucherpreisindex-Daten, das bevorzugte Inflationsmaß der Fed. Das Protokoll der jüngsten Sitzung des Federal Open Market Committee (FOMC) zeigte, dass die Entscheidungsträger hinsichtlich des Zinsausblicks gespalten sind; einige wiesen darauf hin, dass zusätzliche Zinserhöhungen erforderlich sein könnten, falls die Inflation hoch bleibt.
Fed-Vorstandsmitglied Stephen Miran erklärte, er erwarte nun einen „weniger lockeren“ Zinspfad und verwies dabei auf die Widerstandsfähigkeit des Arbeitsmarktes und die anhaltende Güterinflation. Die Investoren haben ihre Erwartungen an eine aggressive Lockerung zurückgenommen, preisen jedoch weiterhin zwei Zinssenkungen um jeweils 25 Basispunkte bis zum Jahresende ein.
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell