Costa: Die Ukraine muss in der stärksten möglichen Position sein
Paris, 6. Januar (Hibya) – Der Präsident des Europarates, Antonio Costa, erklärte, dass die Ukraine vor, während und nach jedem Waffenstillstand in der stärksten möglichen Position sein muss.
Präsident Costa gab bekannt, dass sie in Paris ein produktives und wichtiges Treffen im Rahmen der Koalition der Freiwilligen abgehalten haben, um ihre Unterstützung für die Ukraine weiter zu verstärken.
Costa erklärte, dass sie bereit sind, sich zu einem System von Sicherheitsgarantien zu verpflichten, das rechtlich verbindlich ist und mit Inkrafttreten des Waffenstillstands wirksam wird. Er betonte: „Die Europäische Union wird zu den Bemühungen beitragen, die notwendigen Sicherheitsgarantien für die Ukraine im Rahmen jeder Vereinbarung zu einer dauerhaften und nachhaltigen Friedenslösung bereitzustellen.“
In diesem Zusammenhang äußerte Costa, dass die EU den Fortschritt der Ukraine im Beitrittsprozess weiterhin unterstützen wird, der ein wesentlicher Bestandteil ihrer zukünftigen Wohlfahrt ist. Er sagte: „Im Rahmen des vom Europäischen Rat im Dezember genehmigten Kredits von 90 Milliarden Euro werden Beiträge zur Deckung der finanziellen Bedürfnisse der Ukraine in den nächsten zwei Jahren geleistet. Ein Teil dieser Mittel wird den ukrainischen Streitkräften zugewiesen, die die erste Verteidigungslinie gegen Aggression bilden.“
Costa hob auch hervor, dass Unterstützung durch die zivilen und militärischen EU-Missionen vor Ort geleistet wird und fügte hinzu: „Die Ukraine muss vor, während und nach jedem Waffenstillstand in der stärksten möglichen Position sein.“
Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, erklärte, dass bei dem Treffen der „Koalition der Freiwilligen Führer“ in Paris, an dem EU-Mitgliedstaaten, NATO-Partner und Freunde der Ukraine teilnahmen, eine starke Einigkeit für die Ukraine gezeigt wurde.
Von der Leyen sagte, dass ihre gemeinsamen Erklärungen eine klare Botschaft sendeten und erklärte: „Wir stehen alle an der Seite der Ukraine, und vor uns liegt eine sichere, friedliche und wohlhabende Zukunft.“
Deutsche Nachrichtenagentur Wp Aktuell